GESCHICHTE DES JACOBIMARKTES

Als am 22.Mai 1728 Neugersdorfs damaliger Grundherr, Fürst Josef Wenzel v.u.z. Liechtenstein, mit der Bestätigung der ersten Neugersdorfer Schützenartikel die ortsansässige Privilegierte Schützengesellschaft begründete und mit der gleichzeitigen Gewährung des Marktrechts dem Sachverwalter des Fürstlich-Liechtensteinischen Patrimonialgerichts, Erbrichter Gottlich Hüttich, das Recht zur Abhaltung eines Marktes anlässlich des jeweiligen Königsschießens der Neugersdorfer Schützen zugestand, ahnten wohl weder Gönner noch Begünstigte, dass daraus eine nun schon beinahe 3 Jahrhunderte währende große Tradition entstehen würde. Aus dem kleinen Markt von einst entwickelte sich kontinuierlich das heute mit Abstand größte und bekannteste Volksfest der Oberlausitz, der „Neugersdorfer Jacobimarkt“, der alljährlich zeitnah zum „Jacobustag“ [25.Juli] 6 Tage lang viele zehntausend Besucher in die Oberlandstadt lockt.

Jacobimarkt vor ca. 100 Jahren Rückblick in die 50iger Jahre

Den umgangssprachlichen Namen „Gierschdurfer Schissn“ erhielt der Jacobimarkt deshalb, weil das [Königs]“Schießen“ der Neugersdorfer Schützen mit seinen Bräuchen von Beginn an prägend für den Jacobimarkt gewesen ist.

Der Jacobimarkt war und ist eben „Das Neugersdorfer Schützenfest“ und er ist das einzige Volksfest in Deutschland, welches seine Entstehung, ebenso wie die Privilegierte Schützengesellschaft Neugersdorf, einem der namhaftesten und weiterhin bestehenden Fürstenhäuser Europas verdankt!

Lesen Sie, was Walter Krause, ein Neugersdorfer Urgestein, über die Gründung und Entwicklung des Neugersdorfer Jacobimarktes berichtet. 

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Ein Gästebucheintrag
  1. Rentier sagt:

    Ich find den Jocobiemarkt spitze

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